Organisation und Leitung

Bald nach der Gründung des „Bethanien-Verein für allgemeine Krankenpflege“ im Jahr 1874 (heute: Bethanien Diakoniewerk e. V.) wurde die erste Diakonisse von Frankfurt nach Hamburg entsandt (1878).

Der Aufbau der diakonischen Arbeit trug schnell Früchte und fand große Anerkennung, so dass dem „Schwesternheim Bethanien“ am 13. August 1886 die Rechtsfähigkeit durch die Stadt Hamburg zuerkannt wurde. [Das Schwesternheim Bethanien war bis Ende 2012 einer der wenigen noch existierenden rechtsfähigen Vereine nach altem hamburgischen Recht.]

Wie von Frankfurt wurden auch von Hamburg aus weitere „Stationen“ gegründet – in Berlin, Kassel, Leipzig, Chemnitz, Plauen und anderen Orten, so dass sich die diakonische Arbeit der Bethanien-Diakonissen immer mehr verbreitete. 1911 wurde der Bethanienverein daher neu organisiert und in drei eigenständige Mutterhäuser – Frankfurt/Main, Hamburg, Zürich – aufgeteilt.

Im Zuge der Wiedervereinigung der Bethanien-Vereine sind alle Bethanien-Diakonissen des Schwesternheim Bethanien r.V.n.a.h.R. zum 1. April 2012 in das Diakoniewerk Bethanien Frankfurt a. M. e.V. eingetreten. Es gibt jetzt nur noch eine Bethanien-Schwesternschaft mit zwei Mutterhäusern in Frankfurt am Main und in Hamburg. 

 

Die Oberinnen der Schwesternschaft Bethanien Hamburg

  • Sophie Hurter (1894 – 1922)
  • Hanna Siegrist (1922 – 1939)
  • Wilhelmine Werner (1939 – 1946)
  • Margot Werwendt (1946 – 1968)
  • Edith Fründt (1968 – 1987)
  • Anita Bochmann (1987 – 1993)
  • Hildegard Irle (1993 – 2004)
  • Christine Grünert (2004 – 2012)